Feuerwehr

Jugendpädagogik in den Jugendfeuerwehren

Unser Grundziel ist es, demokratisches Handeln im Miteinander einzuüben und besonders auch für
Schwächere den Feuerwehrtypischen Grundsatz „Dem Nächsten zur Wehr“ zur Geltung
zu bringen. Dies bedeutet für die Jugendfeuerwehren eine überaus effektive
Möglichkeit extremen und gesellschaftsschadenden Tendenzen entgegenzuwirken.

Die Jugendfeuerwehr gilt noch immer als besonderer „Schutzraum“. Kriminalität und Gewalt spielen in
unseren Jugendgruppen noch immer nicht die maßgebliche Rolle, wie sie vielleicht
in Schulen an der Tagesordnung sind. Diesen Zustand aufrecht zu erhalten ist die
anerkennenswerte Aufgabe der einzelnen Jugendleiter und Betreuer, die besonders
geschult professionelle Jugendarbeit erfolgreich verrichten. Und dies
Ehrenamtlich, ohne jeglichen Verdienst. Sogar die entstehenden Unkosten der
einzelnen Betreuer werden in der Regel nicht gedeckt, da dies einen sehr hohen
Verwaltungsaufwand bedeuten würde und auch ganz einfach viele Kommunen nicht das
Geld dazu hätten.

So erhalten in Köngen z.B. der Jugendleiter monatlich € 30,- und sein Stellvertreter monatlich € 20,-
Aufwandsentschädigung, die alleine z.B. die anfallenden Sprit- und Telefonkosten
gewöhnlich nicht abdecken, da auch viele Fahrten zu außerörtlichen
Veranstaltungen auf Kreisebene der Wirtschaftlichkeit mit dem Privat-PKW
erfolgen. Die anderen Betreuer sind von einer Aufwandsentschädigung ganz
ausgenommen (der Vollständigkeit halber noch eine kleine Anmerkung: sämtliche
Einkünfte, seien es Einsatzgelder oder eben unsere Aufwandsentschädigungen
müssen von uns voll versteuert werden !).  Dennoch macht die Jugendarbeit sehr
viel Spaß, insbesondere, wenn auch das Ergebnis nach einigen Jahren in Form von
herangereiften jungen Erwachsenen sichtbar wird.

Hier haben wir einige allgemeine Dinge zum Thema Feuerwehr sowie ein paar Lernziele aufgeführt und
erklärt, die die Jugendlichen im Laufe der Zeit erreichen können.